mg+ Klasse statt Masse

mg+ Klasse statt Masse

Mönchengladbach ist  im Aufbruch und das mit einer ganz besonderen Dynamik. Aufbauend auf dem von Bürger- und Unternehmerschaft initiierten Masterplan MG 3.0, im Juli 2013 vom Rat der Stadt als städtebauliches Gesamtkonzept verabschiedet, wurde 2016 die Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt politisch beschlossen. Die Zielvorgabe des  „Konzerns Stadt“ mit Verwaltung und seinen städtischen Gesellschaften ist klar definiert: durch eine Bündelung aller Kräfte und mit Unterstützung der Bürgerschaft qualitatives Wachstum zu schaffen.

Die Umsetzung der Strategie erfolgt stadtplanerisch durch die Realisierung konkreter Projekte. Impulsprojekte sind beispielsweise die Seestadt mg+ und die Maria Hilf-Terrassen. Die Seestadt entsteht auf einem rund 14 Hektar großen Areal auf dem ehemaligen Gelände des Güterbahnhofes direkt am Hauptbahnhof. Ein geplanter See ist das Alleinstellungsmerkmal des Quartiers. Hier entstehen bis zu 2.000 attraktive und bezahlbare Wohneinheiten für alle Zielgruppen sowie Raum für eine gewerbliche Nutzung. Auf dem innerstädtischen Areal des ehemaligen Maria-Hilf-Krankenhauses entsteht ein neues Wohnviertel mit viel Grün. Der Siegerentwurf sieht eine urbane Bebauung mit Terrassen und Aussichtspunkten im Wechselspiel zwischen Bebauung und Grünbestand vor. Die Revitalisierung von Brachflächen und Entwicklung neuer Areale sind Beispiele für eine neue Qualität zukünftiger Wohnquartiere und nachhaltiger Stadtteile, die das Bild Mönchengladbachs im positiven Sinne verändern werden.

mg+ ist aber mehr: Auch Projekte aus den Bereichen Soziales, Kultur, Sport und Wirtschaft werden realisiert. Mit den vier Leitmotiven Lebensraum, Umwelt, Wirtschaft und Standortfaktoren werden nicht nur der Wirtschaftsstandort gestärkt und neue Arbeitsplätze geschaffen, sondern auch eine Verbesserung der Wohn- und Lebensverhältnisse erzielt. Eine Strategie, die sich bewährt: Während andere Städte nicht zuletzt durch den demografischen Wandel zunehmend schrumpfen, ist die Vitusstadt in den vergangenen fünf Jahren netto um etwa 9.000 Einwohner gewachsen, die Beschäftigung in den vergangenen zehn Jahren um fast 25 Prozent gestiegen. Die Stadtentwicklungsstrategie soll diesen Aufwärtstrend weiter stärken.

mg+ ist ein gesamtstädtisches Strategiekonzept. In den Innenstadtbereichen Mönchengladbach und Rheydt profitiert die Stadt von der Aufnahme in Förderprogrammen des Städtebaus. Mit Hilfe des Programms „Soziale Stadt Rheydt“ sind viele Projekte wie die Umgestaltung des Rheydter Marktplatzes und des Hans-Jonas-Park oder soziale Angebote wie die Sonntags-Öffnung der Stadtteilbibliothek Rheydt erfolgreich umgesetzt worden. In Mönchengladbach selbst wurden die Fördermittel im Jahr 2018 bewilligt. Auch die Randbezirke werden nicht außer Acht gelassen: Der Masterplan Stadtbezirke fokussiert die Stadtteile, der Rahmenplan Hochschulquartier sieht Maßnahmen und Handlungsempfehlungen zur zukünftigen Entwicklung der Hochschule Niederrhein vor. Netzwerke wie das öffentlich geförderte „Healthy Building Network“ sollen dazu beitragen, ein Bewusstsein für gesundes Bauen zu schärfen und Unternehmen für eine nachhaltige und energieeffiziente Bauweise zu begeistern. Mobilität ist ein weiteres mg+ Thema: Zukünftig wird es darum gehen, die Folgen eines zu starken Kfz-Verkehrs abzufedern und den Fuß- und Radverkehr sowie den öffentlichen Nahverkehr zu fördern. Dafür wurde der Masterplan Nahmobilität erstellt.

Mitmachen und mitgestalten – Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger durch Workshops, Diskussionsplattformen oder online ist ein wesentlicher Bestandteil der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt. Jeder kann sich aktiv beteiligen, Mönchengladbach noch ein Stück liebens-und lebenswerter zu machen. Machen Sie mit!

www.mgplus.online

Impressionen