Hugo Junkers Hangar
Hugo Junkers Hangar
Mit überregionaler Strahlkraft ist die Ju 52 Magnet für Besucher*innen, die eine Affinität zur Luftfahrt, Mobilität und Technik haben. Warum? Die »Tante Ju«, von der Firma Junkers konstruiert und gebaut, startete erstmalig 1930 als einmotoriges Transportflugzeug in die Lüfte. Auf Anregung der Lufthansa entwickelte der Konstrukteur Ernst Zindel das Flugzeug zu einer dreimotorigen Passagiermaschine weiter, die Platz für 15 bis 17 Gäste bot und 1931 zum ersten Mal in die Lüfte stieg. Dieser neue Typ »Ju 52/3m« sollte zum berühmtesten der ganzen Junkersgeschichte werden. Bis 1952 wurden etwa 5.000 Maschinen gebaut. In dieser Zeit erwarb sich das robuste Wellblechflugzeug als »Tante Ju« oder »Eiserne Anna« einen legendären Ruf. Über viele Jahrzehnte stellt die »JU 52« ihre hohe Betriebssicherheit bei niedriger Reisegeschwindigkeit und hervorragenden Flugeigenschaften unter Beweis.
Das Schöne daran? Die Maschine lebt heute noch und kann bei den öffentlichen Tagen oder bei exklusiven Veranstaltung besichtigt werden. Im »Hugo Junkers Hangar« geht es aber nicht nur um die »JU 52«, sondern vor allem auch um den Technikpionier Hugo Junkers, der mit innovativen Erfindungen Technikgeschichte schrieb und in Rheydt geboren wurde. Im Innern des Empfangs- und Tagungsgebäudes wird durch wechselnde Ausstellungselemente an sein Schaffen und Werk erinnert.


