Rheydt – Neu entdecken

Neues oder „altes Neues“ entdecken. Die Stadt ist divers und dieser Stadtrundgang zeigt die Vielfalt und Lebendigkeit von Rheydt in den unterschiedlichsten Facetten. Von Kultur über Grünanlagen bis hin zu sportlichen Aktivitäten, zu Fuß, mit dem Rad, allein „auf eigene Faust“ oder als Gruppe. Besuchern oder Zuziehenden gibt die Tour einen Überblick über die Innenstadt und der Rheydter selbst entdeckt seine Stadt neu und nimmt vielleicht bewusst diverse Blickwinkel ein. Es gibt keinen Start- und keinen Zielpunkt. Man kann überall einsteigen und sich über das Handy orientieren. Die Tour ist auch mit Gästeführer zu bestimmten Themenschwerpunkten buchbar.

Marktplatz Rheydt

Mittwochs und samstags findet hier von 8 bis 14 Uhr der Rheydter Wochenmarkt mit lokalen Anbietern statt. Ansonsten wird der Marktplatz mit seinen zahlreichen Sitzgelegenheiten und angrenzenden Cafés und Restaurants von vielen Menschen als Treff und Sammelpunkt verwendet. An schönen Tagen ist der Marktplatz den ganzen Tag in reger Benutzung. Während des ganzen Jahres ist der Rheydter Markt Schauplatz großer Veranstaltungen, von der Kirmes bis zum Christopher-Street-Day.

Evangelische Hauptkirche
Rheydt

Im 14. Jahrhundert wurde die alte Hauptkirche im Baustil der Neuromanik errichtet, 1741 wurde ein länglicher Querbau eingefügt und die Kirche wurde zur evangelischen Predigtkirche umgestaltet. 1899-1902 wurde aus Platzgründen die alte Kirche niedergelegt und die Hauptkirche errichtet. Einige Teile der alten Kirche sind heute im Erdgeschoss des Hauptturmes zu sehen.

ZWISCHENRAUM

Im ZWISCHENRAUM in der Hauptpassage Rheydt kommunizieren Kunst, Arbeit und Soziales. In der ältesten Einkaufspassage der Stadt wird mit diesem Projekt eines sozialen Unternehmers ein relevanter Beitrag zum kulturellen Aufbruch und Wandel der Innenstadt geleistet.

Hugo Junkers Park

Der Hugo-Junkers-Park wurde – wie das angrenzende Gymnasium – nach dem in Rheydt geborenen Industriellen und Flugzeugkonstrukteur Hugo Junkers benannt. Im Jahr 2011 wurde der Park unter Beteiligung der Anwohner*innen umgestaltet. In der Mitte wurde eine Rasenfläche angelegt, die einer Lichtung nachempfunden ist. Rundherum wurden zusätzliche Bäume gepflanzt. Für Kinder gibt es zwei große Schaukeln und ein Klettergerüst.

Pahlke Stadtbad
Rheydt

Das Stadtbad Rheydt wurde 1966 erbaut und mit einer überzeugenden Architekturkonzeption „form follows function“ gestalterisch modern umgesetzt. Diese Konzeption hebt das Pahlkebad bis heute deutlich von den üblichen Standardlösungen ab und steht somit an der Spitze vergleichbarer Bauten in NRW. Es grenzt an den Hugo-Junkers-Park und ist zur Seite des Parks hin komplett verglast, so dass man aus dem 25-Meter-Becken eine schöne Sicht auf die Grünfläche hat. Das große Schwimmerbecken hat sechs Bahnen und eine Wassertiefe von 5 m. Es gibt einen Sprungturm mit 1, 3, 5 und 10 m-Sprungbrettern und eine Sauna.

Brucknerallee

Auf der Brucknerallee befindet sich eine Fahrradstraße, die in Rheydt am Marktplatz beginnt und bis zum Berliner Platz in Gladbach führt. Gekennzeichnet ist die Fahrstraße durch zwei blaue Streifen rechts und links am Straßenrand („Blaue Route“).

Fischerturm

Der Fischerturm wurde 1928 gebaut vom damaligen Stadtbaumeister Walter Fischer. Der Turm hat an jeder Seite eine Uhr sowie eine Glaskuppel für Beleuchtungen. 1989 wurde der Turm in die Denkmalliste der Stadt Mönchengladbach aufgenommen. Gegenüber befindet sich das Amtsgericht Mönchengladbach-Rheydt.

Amtsgericht
Mönchengladbach-Rheydt

Das Amtsgericht Mönchengladbach-Rheydt ist für die südlichen Stadtteile Giesenkirchen, Odenkirchen, Rheydt und Wickrath der Stadt Mönchengladbach zuständig. Das Gebäude wurde 1907 erbaut und steht unter Denkmalschutz.

Maria-Lenssen-Berufskolleg

Das Maria-Lenssen-Berufskolleg gibt es seit 1870. Am 24. September 1985 wurden die Gebäudeteile in den Denkmalschutz mitaufgenommen. Der Bauteil C an der Ecke Brucknerallee 57 / Werner-Gilles-Straße hat seine Schauseite zur Allee und ist ein dreiseitig freistehendes Gebäude. Es ist unterkellert und zeigt an der Schauseite neun Achsen. Die Werner-Gilles-Straße überbrückt ein Verbindungsbau über einen von vier Pfeilern getragenen Korbbogen. Das 90 Meter lange, dreigeschossige ehemalige Schülerinnenwohnheim steht mit der südlichen Schmalseite an der Mühlenstraße und wurde in den Formen des neuen Bauens errichtet.

Gedenkstein Synagoge

1876 wurde die Synagoge in Rheydt erbaut, an die ein Schulhaus und eine Lehrerwohnung anschlossen. 1926 wurde die Synagoge anlässlich des 50-jährigen Jubiläums umgebaut. Am frühen Morgen des 10. November 1938 wurde diese in der Reichspogromnacht „von unbekannten Tätern“ in Brand gesteckt.

Bolzplatz Logenstraße

Im Rahmen des Projekts „Soziale Stadt Rheydt“ ist der ehemalige Bolzplatz aufgewertet worden mit einem Kunstrasenkleinspielfeld. Hier gibt es regelmäßig betreute Trainingszeiten für Jugendeinrichtungen der Nachbarschaft.

Maria Lenssen Garten

Der Maria-Lenssen-Garten ist eine grüne Oase im Herzen von Rheydt. Umgeben vom Maria-Lenssen-Berufskolleg und dem Schülerinnenwohnheim – zwei interessanten Architekturen – sowie Bäumen kann man hier gut zur Ruhe kommen. In der Mitte des Parks steht ein weißer Pavillon, der 1840 im spätklassizistischen Stil gebaut wurde und in dem bis heute Veranstaltungen stattfinden. Für Sportive findet man hier auch einen Teil des Muskelkater-Rundwegs: www.muskelkater-rundwege-mg.de

Künstlicher Bachlauf

Durch die Rheydter Innenstadt floss früher der Rheydter Bach – im Volksmund Rheer Beek . Heute erinnert daran ein künstlicher Bachlauf auf der Wilhelm-Strater-Straße.

Konditorei Heinemann

Die Konditorei Heinemann ist die Kult-Konditorei in Rheydt und Mönchengladbach. Die Konditorei gibt es seit 1932.

Hugo Junkers Gedenktafel

Zu Ehren des Forschers, Unternehmers und Lehrers Hugo Junkers wurde an seinem Geburtshaus auf der Hauptstr. 16 eine Gedenktafel angebracht. Die Initiative ging von dem Bundestagsabgeordneten Herrn Dr. Krings aus, der als ehemaliger Schüler des Hugo-Junkers-Gymnasium Spenden für diese Tafel sammelte. Hugo Junkers (1859 – 1935) war Forscher, Unternehmer und Lehrer zugleich, eines seiner wichtigsten Zitate: “Arbeit an der Zukunft.” Der Name Hugo Junkers ist in erster Linie Synonym für Pionierleistungen in der Luftfahrtindustrie. Aber auch auf zahlreichen anderen Gebieten tat sich der Sohn der Stadt Rheydt hervor. Er wurde zum Ehrenbürger der Stadt Rheydt ernannt und 1959 wurde auch das Gymnasium auf der Brucknerallee nach ihm benannt.

Rollbrett Union e.V.
Rollmarkt

Im Rollmarkt gibt es viele Obstacles für Skater*innen und BMXer. Die Mitglieder bieten über die ganze Woche verteilt verschiedene Workshops an und sind immer wieder Veranstalter von Skate Contests. Die Nutzung der Halle ist kostenfrei. Wer mag, kann für 50 Euro Mitglied werden.

Blue Angel

Schönes großes Lokal, mit vielseitigem Angebot. Die Speisekarte finden Sie auf der Website des Restaurants.

Glockenspiel Rheydt

Über das Errichtungsdatum gibt es zwar keine gesicherten Angaben – ein Wappen am Glockenspiel deutet zumindest auf das Jahr 1956 hin. Sicher ist aber: Seit der ehemalige Rheydter Bürgermeister Hans Möller sein Hemdengeschäft im Jahr 2003 aufgab, ist das Glockenspiel stumm. Durch den Umbau wurde die Sicht auf das etwa vier Meter hohe Glockenspiel von der Stresemannstraße eingeschränkt – und es geriet auch bei vielen Bürgern*innen in Vergessenheit. Hört man sich heute auf der Straße um, müssen viele Passanten entweder lange überlegen oder können sich gar nicht mehr an das Glockenspiel erinnern.

Chapeau Kultur

Das ehemalige Chapeau Claque wurde zuletzt vom Teamverbund für kulturelle Vielfalt (TKV) übernommen. Geplant ist ein Angebot in den Bereichen Musik, Theater, Literatur, Interkultur und Nachbarschaft.

Café Kosmo

Das Café Kosmo wurde im Zuge der Schauzeit eröffnet. Das vegane Café auf der Bahnhofstraße bietet immer wechselnde Kuchen, Kaffee und einige vegane Hauptspeisen. Pia und Sophie leiten das Café und verarbeiten bevorzugt lokales und saisonales Obst und Gemüse in Bio-Qualität.

Töff-Töff

Wie der Name schon andeutet, befindet sich das Töff-Töff direkt gegenüber vom Rheydter Hauptbahnhof. Eine echte Kultkneipe für Rheydter Borussia-Fans, egal, ob man sich am dazugehörigen Kiosk trifft, um sich vor dem Weg zum Stadion noch eine Wegzehrung zu holen, oder direkt im Töff-Töff bleibt, um hier das Spiel zu sehen.

Rheydt Hauptbahnhof

Der Hauptbahnhof Rheydt hat eine interessante Geschichte. 1929 wurde die selbständige Stadt Rheydt mit der Stadt Mönchengladbach vereint. Die Reichsbahn hatte den Bahnhof nicht nach den üblichen Konventionen umbenannt, was dazu führte, dass Mönchengladbach die einzige deutsche Stadt mit zwei Hauptbahnhöfen ist. Nach dem Krieg wurde der Bahnhof zu einem großen Teil zerstört. Beim Wiederaufbau wurde ein Kino in den Bahnhof mit eingebunden, was auch zu dem fensterlosen Design des Bahnhofs führte. Mittlerweile ist das Kino Geschichte und der Umbau des Bahnhofs steht kurz bevor.

Theaterpark

Im Rahmen des Projekts „Soziale Stadt Rheydt“ wird die Grünanlage des Theaterparks bis zum Ende 2021 verschönert und die Wege werden beleuchtet. Mit modernen Spielbereichen für Kinder, Sportflächen, attraktiven Sitz- und Ruheflächen und einer Terrasse für die Gastronomie wird der neue Theaterpark ein Park für alle sein.

Theater Mönchengladbach

Das Theater Mönchengladbach in Rheydt hat viele bekannte Gesichter, wie zum Beispiel die Schauspielerin Nele Jung oder den Ballettdirektor Robert North. Es wurde 1928 von Hans Poelzig und Max Littmann als Stadthalle entworfen. Im Krieg wurde das Gebäude kurzzeitig als Lazarett genutzt. 1984 erfolgte durch die Düsseldorfer Architekten Hentrich und Petschnigg der Umbau zum Opernhaus. Im Jahr 1996 zogen die Schauspielaufführungen wieder mit in das Opernhaus Rheydt.

Bismarck-Denkmal Rheydt

Der Obelisk wurde Ende des 19. Jahrhunderts aufgestellt. Der Unterbau trug ursprünglich in einem Medaillon das heute verlorene Porträt des Reichskanzlers Otto von Bismarck. Heute kann man noch an der nachträglich angebrachten Bronzeplatte mit dem Namenszug des Reichskanzlers und der Inschrift „Ehrenbürger von Rheydt“ erkennen, wem das Denkmal gewidmet ist.

Stadtkassenportal

Am 12. September 2017 wurde das Stadtkassenportal an seinem neuen Standort an der Kreuzung Moses-Stern-Straße / Odenkirchener Straße eingeweiht. Beim Portal handelt es sich um den mehr als 100 Jahre alten Eingang der ehemaligen Stadtkasse am Rheydter Marktplatz. Es war ausdrücklicher Wunsch vieler Rheydter*innen, das frühere Eingangstor zu erhalten. Sie organisierten sogar eine Postkartenaktion und einen Aufruf im sozialen Netzwerk „Facebook“, mit der sie den Erhalt des Bauwerks forderten.

Alte Post

Die Alte Post wurde um 1900 im Neorenaissancestil erbaut. Damals wie heute ist das Gebäude ein Hingucker. Schon damals sagte Kaiser Wilhelm II. zu den von ihm unterzeichneten Bauplänen: „sehr geschmackvoll“. Heute beherbergt das mittlerweile unter Denkmalschutz stehende Gebäude eine Reihe von Dienstleistungsunternehmen.

Jugendtreff St. Marien

Der Jugendtreff St. Marien ist in zwei Bereiche unterteilt für Kinder bzw. Jugendliche. Der Kinderbereich ist für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren, hier kann man spielen, malen, basteln, backen oder im Bällebad spielen. Im Jugendbereich kann man Billard, Kicker, Airhockey, Playstation und Basketball spielen oder einfach nur chillen. Außerdem gibt es eine Betreuung für Grundschulkinder vom 1. bis zum 4. Schuljahr.

Rhe-er Eck

Das Rhe’er Eck, früher ein bekanntes Rheydter Restaurant, lange im Leerstand, wird jetzt von dem Verein KARhe e.V. wachgeküsst. Hier werden Kulturveranstaltungen (Konzerte, Lesungen, Theaterstücke) der freien Szene aufgeführt.
Zusätzlich soll das Rhe’er Eck auch eine Begegnungsstätte werden: Spielabende, Stammtische, Gesprächsrunden sollen angeboten werden. Es soll bunt, vielfältig & divers zugehen. Respekt, Toleranz, die Fähigkeit, zuzuhören & die eigene Position zu überprüfen: so lässt sich unsere Vorstellung von Gesprächskultur beschreiben.

Café LouLou's

Auf der schönen Hugo-Preuß-Straße bietet das Café LouLou’s einen Ort mit familiärer Atmosphäre zum Verweilen und Genießen. Für jeden Geschmack gibt es ausgewählte Angebote. Es gibt leckeren Kaffee und Tee aus dem lokalen Handel, Frühstück, Kuchen, Snacks, Flammkuchen, Suppen und anderes mehr.

Öffnungszeiten sind Mi – Fr 10.00 – 16:30 Uhr und Sa: 10.00 -15:00 Uhr

SKM
Katholischer Verein für soziale Dienste in Rheydt e.V.

Der SKM – Katholischer Verein für soziale Dienste e. V. unterhält in zwei Gebäuden auf der Waisenhausstraße neben zahlreichen sozialen Hilfs- und Beratungsangeboten das Café Emmaus als Tagestreff für wohnungslose und von Wohnungslosigkeit betroffene Menschen. Der SKM ist auch Träger des Quartiersmanagements Rheydt.
Das ehemalige Waisenhaus und Altersheim der katholischen Pfarrgemeinde St. Marien wurde 1899–1901 an der damaligen Kronprinzenstraße erbaut und am 5. Februar 1990 in die Denkmalliste der Stadt Mönchengladbach eingetragen. 

Harmoniestraße

Auf der Harmoniestraße gibt es eine Wand für legales Grafiti-Sprayen in Rheydt. Interessant für alle Urban-Art Fans und Menschen, die sich selber ausprobieren wollen. Bevor ihr loslegt, solltet ihr euch aber noch die Regeln für die Wände durchlesen: www.hallsoffame-mg.de. Auf der Website findet Ihr auch noch weitere legal nutzbare Wände in Rheydt und der Umgebung.

Stadtteilbibliothek Rheydt

Die Stadtteilbibliothek hat eine große Auswahl an diversen Medien. Ob Zeitschriften, Sachbücher, CDs, Filme oder Spiele. Für Kinder gibt es eine Ecke mit Spielmöglichkeiten, ansonsten gibt es auch noch gemütliche Sitzmöglichkeiten und Tische für Lesende und Lerngruppen.

Rathaus Rheydt

Das Rheydter Rathaus wird nach der Planung der Kölner Architekten Karl Schauppmeyer und des seit 1895 in Rheydt ansässigen Robert Neuhaus in den Jahren 1894-97 im Stil der deutschen Renaissance errichtet. Die Fassaden sind typisch für ein wilhelminisches Rathaus und lassen die obligatorische Dreiteilung in Repräsentationstrakt mit hohem Giebel über dem Ratssaal, Verwaltungstrakte und Turm erkennen. In seinem Unterbau leitet eine abgesenkte Treppe zum Ratskeller. Im August 1943 und im September 1944 vernichten Bombenangriffe – bis auf die Schaufassade zum Markt – wesentliche Teile des Gebäudes. Sie werden später in modernisierter Form wiederaufgebaut. 1954 rekonstruiert man den oberen Teil des Schaugiebels und 1977 den Turmhelm. Aus der Erneuerung des Turmhelms ist das heute beliebte Turmfest entstanden.

SKM Logo

Dieser Stadtrundgang entstand durch viele gemeinsam mit dem Quartiersmanagement Rheydt entwickelte Ideen. Wir bedanken uns herzlich für die tolle Unterstützung!